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Entscheidungsfindung: UNI-T 2052CEL (50MHz) oder TEKWAY DST 1062B (60 MHz) ?

Von Bernd Laaß

Bericht eines Suchenden

Gleich zu Anfang möchte ich klarstellen, dass dies kein 'Testbericht' ist, wie er z.B. in Fachzeitschriften gefunden werden kann. Es ist lediglich ein Bericht über meine ganz persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen bei der Suche nach einem neuen Oszilloskop. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Perfektion.

Ich bin kein 'Profi-Elektroniker' und nicht – wie einige andere, deren wirklich gute Beiträge man zu diesen Themen im Netz findet, täglich von einem hochkarätigen Meßgerätepark umgeben bin. Meine Herangehensweise war daher die eines langjährigen Hobby-Elektronik/Software/Mechanik-Bastlers, dessen letztes 'Projekt' sich mit der Entwicklung eines experimentellen autonomen 'Robots' auf Basis Linux (für's Denken) und ATmega (für's Fühlen und Handeln) befasst. In diesem Zusammenhang konnte mein altehrwürdiges Hameg HM-203_5 leider den Ansprüchen nicht mehr gerecht werden. Ein DSO musste her.

Erste Ideen, einen sog. PC-Vorsatz zu beschaffen, wurden wegen extrem ungünstiger Preis/Leistungs Situation schnell wieder beiseitegelegt. Mir war auch klar, dass ich kein 200MHz Gerät brauche, nicht mal (wirklich) 100 – bei üblicherweise zu messenden Signalen mit max. um die 20 MHz liegen da noch Welten zwischen. Dennoch: wenn schon was Neues, dann doch 'etwas halbwegs Vernünftiges', aber der finanzielle Aufwand sollte im Rahmen des notwendigen bleiben.

Diverse Recherchen bei den üblichen Verdächtigen (Reichelt, Völkner, Conrad etc.) brachten mich irgendwie zu UNI-T, die es ja z.B. bei Reichelt sehr günstig gibt. Nachdem dort eines bestellt war (UNI-T 2052CEL.. mit dem '480x800 Großdisplay'), habe ich dann im Netz immer weiter rumgeschaut. UNI-T tauchte in vielen Foren auf und schien eine bewährte und bekannte Größe zu sein – und hier begegnete mir dann auch TEKWAY irgendwann. Wie gesagt, das UNI-T war bestellt und kam auch schnell an. Durch einige interessante Beiträge in diversen Foren aufmerksam geworden, habe ich dann weiter nach Infos zu TEKWAY gesucht und habe immer mehr den Eindruck gewonnen, dass diese Geräte ein deutlich besseres Preis/Leistungsverhältnis bieten könnten. Obwohl nun das UNI-T inzwischen da war, habe ich dann beschlossen, auch ein TEKWAY zu bestellen (DST 1062B bei PinSonne) und beide Geräte auszuprobieren, um zu einer überzeugenden Entscheidung zu kommen.

DST 1062B
UTD 2052CEL

Also, die ganze Aktion war überhaupt nicht von vornherein als 'Test' geplant, aber ein Vergleich, der meine sehr persönlichen Anforderungen an so ein Gerät berücksichtigt, ist immer noch das Beste. Ich kann mir vorstellen, dass eine große 'schweigende Mehrheit' die einschlägigen Foren, in denen sich die wirklichen' Freaks' mit ihren absolut interessanten und teilweise auch lehrreichen Beiträgen bewegen, eher etwas 'ehrfürchtig' beobachten.

Hier also ein Erfahrungsbericht aus Sicht eines 'Otto-Normalbastler-Typs'.

Allgemeiner Eindruck

UNI-T 2052CEL

Abmessungen und Gestaltung sind in dieser Klasse ja bei allen ähnlich, so macht das Gerät hier auch keine Ausnahme. Mitgeliefert wird – wie wohl bei den meisten vergleichbaren – alles, was man für erste (und auch weitere) Messungen braucht. Das TEKWAY war noch nicht da, sodass erst mal ein 'unabhängiger' Eindruck entstehen konnte.

Unvorbelastet von 'LeCroy's, 'Tektronix'en etc.- Erfahrungen war das kleine Ding für mich erst mal ein echtes 'Ereignis'. Ein – tatsächlich großes – Farbdisplay und eine übersichtliche und schnell zu erfassende Menüstruktur machen ein Handbuch fast überflüssig. Die Bedienung ist auch sehr flüssig und die Reaktion des Gerätes prompt. Dennoch habe ich mit Interesse das recht gute Originalhandbuch (nicht die etwas mäßige Deutsche Variante) gelesen.

Bedienung und Darstellung

Was mich schon nach kurzer Betriebsdauer echt genervt hat, ist der Lüfter, der sofort mit voller Drehzahl loslegt – warm oder nicht spielt dabei keine Rolle. Es ist zwar mehr ein 'Rauschen' und kein 'Sirren' oder so etwas, aber ganz schön laut und wenn man das – wie bei meinem Basteltisch – ständig 60 cm vor dem Kopf hat, dann ist das nicht mehr schön.

Dass für die Bedienung der beiden Kanäle nur ein Satz Knöpfe zur Verfügung steht und jeweils mittels Tasten zwischen den gerade für die Bedienung aktiven Kanälen hin- und her geschaltet werden muss, ist erst mal doch etwas gewöhnungsbedürftig und hat öfters dazu geführt, dass der gerade sorgsam eingestellte Messbereich mal eben schnell 'verdreht' wurde. Das ist ärgerlich. Ansonsten ist die Anordnung der Bedienelemente logisch und nach einiger Zeit hat man die Positionen 'blind' gefunden und vergisst auch das Umschalten der Kanäle nicht mehr (jedenfalls meistens…).

Ungewohnt war für mich anfangs auch die 'dicke' Linie der Kurvenform, das machte mein altes analoges Hameg nicht. Spätestens nachdem ich dann im Internet den Hinweis gefunden hatte, dass die physikalische Display Auflösung von 480x800 dieses Gerätes gar nicht ausgenutzt wird, sondern immer 4 Pixel zusammen ein Dot ergeben, wurde mit da einiges klarer (Marketingabteilung: so macht man sich keine zufriedenen Kunden!). Die Darstellung von Texten und Werten auf dem Display in dieser Auflösung ist naturgemäß auch etwas 'Klötzchen-mäßiger', aber wer den Beginn der PC Ära mitgemacht hat, weiß schon die Farbfähigkeit zu schätzen. Die Darstellung ist für mich ok und die interessanten Werte zu Einstellungen und Meßergebnissen werden auch immer angezeigt und sind klar abzulesen - ohne zu viel von der Grafik zu überdecken.

Da ich ab und zu auch an 'schwingender Technik' (kleine Sender f. Remote Control Zwecke) bastele und auch mal mit Verstärkern und Boxen 'zugange' bin, war die FFT ein willkommenes Feature für Frequenzanalysen. In einem anderen Erfahrungsbericht (martin-lauff.de) hatte ich inzwischen davon erfahren, dass bei diesem Gerät bei dieser Messung Fehler bis zu 20% auftreten, was mich doch etwas erschreckt hat. Ich wollte das nicht glauben konnte - schließlich handelt es sich um ein mathematisches Verfahren – und das sollten doch alle beherrschen. Nun, bei der FFT spielen einige Dinge eine Rolle, vor allem auch die Sample Frequenz. Diese wird nach meinen Beobachtungen beim UNI-T analog zur Zeitbasis verändert. In Verbindung mit einer unpassend gewählten Frequenzskalierung bei der FFT Anzeige konnte ich hier tatsächlich die erwähnten Fehlergrößen provozieren. Die Einstellerei wird besonders unübersichtlich, da wegen des sparsamen Bedienkonzeptes für beide Größen der gleiche Knopf benutzt werden muss – das erfordert dann hin- und herschalten zwischen MATH und Zeitbasis. Man kann sich helfen, indem man die Kurve gleichzeitig mit der FFT anzeigt, dann sieht man wenigstens, wenn man eine Einstellung versehentlich falsch gewählt hat. Kurz gesagt: wenn man sorgfältig arbeitet, kann man auch hier recht gute Ergebnisse erzielen. [screenshots]

Das Arbeiten mit den Cursorn ist flüssig, die Bewegungsgeschwindigkeit wächst dynamisch mit der Drehgeschwindigkeit am Knopf. Aufgrund der groben Displayauflösung sind der Ablesegenauigkeit aber schon mal feste Grenzen gesetzt. Der Speicher ist mit 25kB auch nicht gerade riesig, reichte aber für meine Ansprüche in den paar Test, die ich gemachte habe, aus. Letztendlich Muss man aber Abstriche bei der Genauigkeit bei höheren Frequenzen machen, wie eine Messung an einem 40MHz Garagentorsender zeigt.

Außerdem hat das an sich schöne Feature des Tracking Modes bei der Cursor Messung leider eine Schwäche in der Realisierung. Der Magnitude Messwert kommt nicht vom Schnittpunkt der Cursor, sondern vom rechten Ende des kleinen Cursors.

Schön ist die Möglichkeit ein Zoomfenster zu öffnen, sodass das Original gemessene Signal und eine Dehnbare Variante davon gleichzeitig angezeigt werden. Zwischen den Darstellungen kann einfach hin- und her geschaltet werden. Das funktioniert auch im Stop Zustand.

Inzwischen hatte ich mich ganz gut an das Gerät und seine kleinen 'Problemzonen' gewöhnt und konnte mir vorstellen, damit 'leben' zu können – trotz der offensichtlichen Schwächen bei FFT und Displayauflösung. Das englische gedruckte Handbuch ist strukturiert und recht informativ aufgemacht, die mitgelieferte deutsche Übersetzung wirkt etwas lieblos und ist etwas knapper gehalten.

Schnittstellen/PC Anbindung

Die auf CD enthaltene PC Software läuft auch unter Win7 (Treiber ist aber nicht zertifiziert) und bietet Remote Control und Anzeige. Die Benutzeroberfläche des Oszi ist solange gesperrt. Export der Kurvendaten in ein Excel Format ist möglich. Die Oberfläche ist dem Gerät nachempfunden.

Ansonsten ist das recht unspektakulär. Die Verbindung erfolgt etwas unüblich über den gleichen Portanschluß, der auch den USB Stick aufnimmt, es geht also immer nur eins. ein passendes Kabel liegt bei.

Screendumps erfolgen als BMP auf USB Stick per direkter Funktionstaste am Gerät.

TEKWAY DST1062B

Mit umso größerer Spannung habe ich dann der Ankunft des ca. 190€ teureren TEKWAY Gerätes entgegengefiebert. Ich hatte zwischenzeitlich schon wahre Wunderdinge über diese Geräteserie im Netz gelesen und auch bei martin-lauff.de hatte man sich dieses Produktes angenommen. Da ich mich in letzter Zeit verstärkt mit Linux auseinandergesetzt hatte (mein Roboterprojekt…), war ich von einer Linux embedded Lösung durchaus angetan. Auch hörte und las man von 'interessanten' Upgrademöglichkeiten, die der Hersteller allerdings so sicher nicht vorgesehen hatte.

Der Karton hat dann auch die gleichen Abmaße und das prinzipielle Gerätedesign ist nicht viel anders als bei dieser Geräteklasse üblich.

Bedienung und Darstellung

Ein entscheidender und bei mir sofort positiv vermerkter Unterschied ist, dass hier jeder Kanal seine 'persönlichen' Knöpfe für horizontale und vertikale Größen hat.

Gleich nach dem Einschalten die nächste – erwartete – angenehme Eigenschaft: kein Lüfter – Ruhe… Das Display strahlt zwar nicht ganz so 'leuchtend', wie beim UNI-T, aber in einer Detaillierung, die den Unterschied von realen 240x400 zu 480x800 sofort überzeugend klar macht. Wie eine alte DOS Anwendung und eine Windows7 Oberfläche.

Irgendetwas scheint aber beim ersten Booten gleich schiefgegangen zu sein. Die Menüs reagierten mit Zeitverzögerung von mehreren Sekunden – so konnte man nicht arbeiten. Aus und Einschalten half (was auch immer das war…). Nun war die Bedienung flüssig und mindestens ebenso logisch wie beim UNI-T.

Die Anordnung der Bedienblöcke entspricht auch hier dem üblichen Standard. Die grundsätzliche Funktionalität und auch die Auswahl an Meßfunktionen und Speichermöglichkeiten sind ansonsten vom Grundsatz her ähnlich wie beim UNI-T. Das Tekway bietet allerdings aufgrund der hoch auflösenden Bildschirmdarstellung fast eine PC mäßige, sehr detaillierte Oberfläche und auch viele detaillierte Einstelloptionen. Durch die gleichzeitige Sichtbarkeit der möglichen Optionen eines Parameters muss man sich nicht erst durch alle Einstelloptionen durchtasten, um die möglichen Werte zu sehen. Da fehlt eigentlich nur die Mausunterstützung; wer weiß: vielleicht mit einem der nächsten Updates? Schließlich ist das Betriebssystem Linux!

Im Detail sehr schön gelöst ist die Umsetzung des dual Window Zoom Modus, der es erlaubt auch Marker zu setzen. Allerdings kriecht der Cursor im unteren Fenster auch bei heftigem Kurbeln nur do dahin. Helfen kann man sich da aber leicht, indem man zwischen den Fenstern hin- und herschaltet, also im 'groben' Fenster den Cursor schnell- und dann im Zoomfenster fein-positioniert. Dumm nur, dass beim Umschalten vom Single Window in den Dual Window Mode und zurück mittels F7 im Stop Mode immer die Daten weg sind… (Kurve gelöscht - sollte das nicht ein D*S*O sein?).

Eine weitere kleine 'Macke', die allerdings nur einmal beobachtet wurde: Während des USB Speicherns hängte sich beim Drehen an V/Div das Gerät komplett auf. Neustart erforderlich (!) Danach war aber wieder alles im zuletzt eingestellten Modus. Ansonsten aber sehr stabiler Betrieb.

Tekway liefert kein gedrucktes Handbuch. Eine englische Version (v 0.9) kommt zusammen mit der PC Software auf einer kleinen CD von Tekway selbst und steht auch im Netz zum Download bereit, PinSonne liefert eine gut übersetzte (bis auf die Überschriften) deutsche Variante auf einer separaten CD mit, die auch gleich alle anderen Handbücher des gesamten Lieferprogramms enthält.

Schnittstellen / PC Anbindung

Die mitgelieferte PC Software v. 2.0.0.4 ließ sich zwar auf Win 7 und auf XP installieren, konnte aber keine stabile Verbindung zum Oszi aufbauen. Abhilfe schafft die Verwendung der Version 2.0.0.5, die es bei Hantek (Modelle sind baugleich) zum Download gibt. Der Treiber Muss dann bei Win 7 manuell als Legacy Driver nachinstalliert werden, dafür funktioniert es dann aber auch mit Win 7 (32Bit) und XP. Das Konzept der PC SW ist interessant, da es erlaubt, mehrere Interpretationen des gleichen Signals nebeneinander darzustellen. Außerdem kann man die Werte der Kurvendarstellung in eine Datei exportieren.

Über die etwas sehr schlicht geratene Nachbildung des Bedienfeldes kann das Gerät fernbedient werden Dafür wird aber der grafische Bildschirm des Oszilloskops exakt 1:1 wiedergegeben.

Die Funktion ist nicht immer ganz schlüssig. So bleibt gelegentlich das Bedienfeld des Oszis gelockt, auch wenn die SW am PC schon geschlossen wurde. Manchmal wird aber auch gar nicht gelockt und man kann von vom PC und vom Gerät die Einstellungen ändern. Vielleicht habe ich das auch nur nicht richtig verstanden… eine Bedienungsanleitung dazu gibt es nicht und die Hilfe Funktion ist wohl nur auf Chinesisch verfügbar.

Der USB Host-Anschluss erfolgt über einen rückseitigen USB Steckananschluß während an der Frontseite der Platz für den USB Stick weiterhin verfügbar bleibt. Kabel liegt bei.

Die Screendumps des Tekway erfolgen immer im BMP und im platzsparenden GIF gleichzeitig per spezieller Funktionstaste.

Vergleiche

Natürlich habe ich nun ein paar (einfache) Messungen mit beiden Geräten und mit möglichst gleichen Einstellungen gemacht. Dabei wurde das Messsignal immer beiden Geräten gleichzeitig zugeführt. Bei der Horizontalablenkung schaltet das UNI-T in 1-2-5 Schritten das TEKWAY in 2-4-8. Dann wurden die Einstellungen möglichst ähnlich gewählt.

Tabellarische Zusammenfassung einiger Kriterien:

Die Speichertiefe beim TEKWAY wurde auf 40k für vergleichende Messungen eingestellt, das UNI-T kennt nur 25k. Mitgelieferte Tastköpfe x10.

Die ausführliche Tabellarische Zusammenfassung könnt ihr in der pdf ansehen. Die pdf seht hier im Forum zum Download zur verfügung.

Mein persönliches Fazit

Irgendwie haben mir tatsächlich beide Geräte gefallen.

Das UNI-T (U) hat – eben wegen seiner schlechteren Bildschimauflösung – eine sehr klare und übersichtliche Anzeigestruktur. Wenige Infos, aber alles was ich wissen wollte.

Das TEKWAY (T) erschlägt einen am Anfang etwas mit seinen vielen Icons in der Kopfzeile und den Optionslisten in den Auswählens. Aber das ist alles eine Frage der Gewöhnung und ich schätze den höheren Informationsgehalt des T inzwischen doch sehr.

Die Bedienung mit den separaten Knöpfen für jeden Kanal ist ein echter Pluspunkt für das T. Die Menüs sind sowohl beim T, als auch beim U logisch und sauber strukturiert und folgen schnell den Eingaben. Die echte Bildschirmauflösung von 480x800 des T lässt bei einer Diagonale von ca. 18cm lässt schon fast Netbook Feeling aufkommen. Es ist nichts zu klein oder schlecht lesbar. Beim U fühlt man sich dann eher in die alte DOS Zeit versetzt.

Die Farbdarstellung ist vielleicht beim T nicht ganz so knackig wie beim U und ist auch deutlich Blickwinkel abhängig, aber das ist für mich weniger störend als die grobpixelige Darstellung des U, bei dem feine Kurvenstrukturen doch schnell im Pixelbrei verschwinden (vgl. Screenshots oben). Die sauberere FFT Berechnung/Darstellung, die Möglichkeit das Menü auszublenden und die gesamte Fläche für die Kurvendarstellung nutzen zu können sprechen auch für das T.

Etwas ganz wichtiges für mich, nachdem ich mir einige Tage den Lüfter des U ins Ohr rauschen lassen musste: das T arbeitet völlig geräuschlos. Andere mögen das nicht so als störend empfinden – mich hat es echt genervt.

Auch die OS Basis 'Linux' hat mir beim T gefallen, immerhin ist das ein echtes Multitasking Betriebssystem, wenn auch nicht unbedingt eines für Echtzeit Anwendungen. Aber es ermöglicht schnelle Software Weiterentwicklung und gibt z.B. Hoffnung auf rasche Updates bei Bugs. Die aufgetretenen Abstürze beim T finde ich nicht so toll, aber es soll bald schon wieder eine neue Firmware Version geben. Wo viel entwickelt wird, entstehen eben auch Bugs. Wichtig ist, dass diese auch schnell beseitigt werden.

Meine Entscheidung ging letztendlich zum TEKWAY, die genannten Punkte waren mir die 190 zusätzlichen Euronen Wert. Ich bin mir aber sicher, dass ich rein messtechnisch auch mit dem UNI-T ganz zufrieden gewesen wäre – aber wenn man direkt vergleichen kann…Letztendlich muss jeder seine persönliche Entscheidung treffen, schließlich stehen den teilweise besseren Features des TEKWAYs ja auch Euros gegenüber. Von der Gesamtumsetzung hat das TEKWAY mich aber einfach überzeugt und ich habe mich dafür entschieden.

Wer die technischen Daten im Einzelnen vergleichen will, kann sich die Handbücher und Specs von den jeweiligen Websites runterladen oder auch bei PinSonne auf der WebsiteSite vorbeischauen, das steht auch einiges.


Den ausführliche Bericht von Bernd Laaß, mit allen Bildern und einer Tabellarischen Zusammenfassung, könnt ihr im Forum als pdf herrunterladen.

Der Forumbsbeitrag von Bernd Laaß




Zuletzt Aktualisiert: 5. February 2011